Kanutour auf der Werra

Vom 2. bis 6. Juni paddelten 17 Unerschrockene auf der Werra von Meinhard (bei Eschwege) bis (fast) Hannoversch Münden.

Dreimal völlig durchnässt in zwei Tagen, dass ließ drei Teilnehmende den Mut verlieren, alle anderen hielten durch!

Schon am Freitag auf dem Werratalsee, auf dem wir das Paddeln üben wollten, erwischte uns ein dicker Regenguss. Zum Glück konnten wir das Zeltdach des Campingplatzes zum Essen und Sitzen nutzen.

Am Samstag hatten wir gerade die Schleuse von Eschwege erreicht und fuhren ein, als ein Regenguss mit gefühlten taubeneingroßen Tropfen niederging, da war kein Entkommen. Nach der Schleuse mussten sich alle erstmal trockene Klamotten anziehen.

Die Flaschenpost wird gelesen

Aber schon nachdem die Teamer eine Flaschenpost bei Bad-Sooden-Allendorf gefunden hatten fing es wieder an, sinnig vor sich hin zu regnen und hörte erst am Pfingstsonntag gegen Mittag auf. Dem als Regenschutz mitgebrachten Pavillion fehlten Stangen, sodass er nicht aufgebaut werden konnte. Das Spätstück am Sonntag durften alle auf der Terrasse des Restaurants des Campingplatzes genießen.

Dann ging es bei gutem Wetter wieder beschwingt auf die 17 Km lange Etappe nach Witzenhausen.

Am Montag war geplant gewesen, bis Hann. Münden zu paddeln. Wir verkürzten trotz Sonnenschein die Strecke auf 17 Kilometer und setzten bei Laubach aus. Hier wurden die Kanus sauber gemacht und schnell auf den Trailer verladen. So hatten wir noch Zeit in Hann. Münden in Ruhe unser Lager auf zu bauen. Auch das klappte sehr gut, die Gruppe hatte sich gefunden, Jeder half Jedem.

Am Dienstag wurde endgültig gepackt. Eine Stunde verbrachten wir noch in der Stadt und besichtigten die Stelle an der aus Werra und Fulda die Weser entsteht: den Weserstein. Hier wären wir entlag gepaddelt, wenn…

Und: man könnte von hier mit dem Kanu bis nach Vorsfelde kommen, in Verden in die Aller einbiegen und einfach immer weiter paddeln…

Insgesamt war die Tour ein sehr schönes Naturerlebnis. Schwäne, Enten, Gänse, und Blesshühner hatten Junge, Milane kreisten immer wieder über uns, Graureiher erstarrten am Ufer, wenn sie uns kommen sahen, Mosaikjungfern schwirrten am Ufer und manchmal über die Werra, Schwäne fauchten, wenn wir zu nah kamen und starteten wie große Flugzeuge dicht über unsere Köpfe, Kuckucke riefen überall und der Handyton „Ente“ war kaum zu orten. Selbst auf dem Campingplatz konnten seltene Tiere entdeckt werden.

Gut war es, ein erfahrenes Team zu haben. So konnten alle Herausforderungen gut gemeistert werden und es gab leckeres Essen, das Sören zubereitete. Die schönen Fotos hat Susanna gemacht. Danke Euch allen für diese schöne Kanutour!

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Ein Kommentar zu Kanutour auf der Werra

  1. Meißner sagt:

    Gute Beschreibung, tolle Bilder, war schön durchzublättern!!!

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