Atommüll-Forum in der Jugendkirche

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Ökumenisches Forum zur Atommüll-Frage in der Jugendkirche Braunschweig. Foto: Silke Westphal

Am Wochenende fand in der Jugendkirche unter dem Motto „Wir lassen uns nicht spalten“, das Ökumenische Forum zur Atommüll-Frage statt.

Drei Bürgerinitiativen berichteten über den aktuellen Stand und ihre Arbeit:

Bürgerinitiative Strahlenschutz: über die Firma Eckert & Ziegler, die radioaktive Stoffe in einem Wohngebiet in Braunschweig verarbeitet und teilweise höhere Emissionen hat, als ein AKW.

Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad: über das Eisenerzbergwerk in Salzgitter, dass aus politischen Gründen Endlager für Atommüll werden soll, ohne dass wissenschaftliche Kriterien für die Sicherheit berücksichtigt wurden.

Asse II-Koordinationskreis: über den Atommüll im Salzstock bei Wolfenbüttel, der droht abzusaufen.

Insgesamt erschreckende, erst betroffen und dann wütend machendende Informationen, wie mit Atommüll und den Menschen umgegangen wird. Aber auch Mut machende Erfahrungen und Erfolge aus mehr als 30 Jahren Atom-Widerstand. Schade, dass so wenig Jugendliche teilgenommen haben, die vorbereiteten Methoden, sich diesen schweren Theman zu nähern, waren super.

Der Samstag schloss mit einer Andacht in der Tradition der Asse-Andachten.

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