Erfolg bei der Propsteisynode

Foto: dschanoeh @ flickr

Die Landeskirche hat in der Novembersynode beschlossen, die Diakonenstellen um 42 Prozent zu kürzen. Da Diakone sehr häufig für Kinder- und Jugendarbeit zuständig sind, sind wir dagegen angegangen, haben uns im Vorstand beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir einen Brief an die Propsteisynode schreiben. In diesem Brief haben wir unsere Meinung dazu geäußert und die Propsteisynode um Beistand gebeten. Er wurde zum Tagesordnungspunkt der Propsteisynode vom 25. März. Der Vorsitz hat sich dort zu dem Brief geäußert und ist im Großen und Ganzen auf positive Resonanz gestoßen. Unser Engagement wurde gewürdigt und es wurde der Antrag  angenommen (einstimmig, vier Enthaltungen), dass die Propsteisynode hinter unseren Forderungen (Rücknahme der Kürzung, Beteiligung der Jugend an Beschlüssen über Kinder- und Jugendarbeit, Refinanzierungskonzepte, etc. ) steht.

Also ein großer Erfolg für die Ev. Jugend der Propstei Vorsfelde und wir hoffen nun, dass die Delegierten für die Landessynode sich unsere Forderungen zu eigen gemacht haben und diese in die nächste Landessynodensitzung mit einbringen!

Forderungen der Propsteijugend Vorsfelde:

  • In der Landeskirche hatte in der Vergangenheit die Kinder- und Jugendarbeit eine hohe Priorität. Für den langfristigen Fortbestand der Landeskirche halten wir es für unabdingbar, weiterhin eine kinder- und jugendfreundliche Kirche zu sein. Deswegen darf die Kinder- und Jugendarbeit nicht überproportional geschwächt, sondern muss gestärkt werden. Darum fordern wir die Rücknahme der 42-prozentigen Kürzung der Diakonenstellen.
  • Unsere Landeskirche braucht eine Personalplanung, die dafür sorgt, dass die Jugendarbeiter nicht überaltern.
  • Es muss sicher gestellt sein, dass jährlich Berufsanfänger eingestellt werden.
  • Die Ev. Jugend in der Landeskirche muss an Planungen zu einem Konzept für die Kinder- und Jugendarbeit beteiligt werden, z. B. über das ajab und die Jugendkammer. Erst danach können Kosteneinsparungen umgesetzt werden.
  • Vertreter der Jugendkammer sollen bei der nächsten Landessynode zu den Beratungen über die Kürzungen und die Kinder- und Jugendarbeit Rederecht bekommen.
  • Es sollen Konzepte zur Refinanzierung von Personalkosten (z. B. Spendenfonds, Sponsoring, Kooperationen mit öffentlichen Trägern) entwickelt werden.

Über Sören

seit 2007 Teamer, Vorsitzender der Propsteijugend, Student an der Uni Göttingen
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